Anfang der 1990er Jahre lud Robert Häusser – den damals noch am Beginn seiner künstlerischen Laufbahn stehenden – Peter Schlör in seinen Salon ein. Schlör präsentierte ihm sein Portfolio mit Arbeiten, die ab 1986 entstanden waren. Der persönliche Austausch mit Häusser sollte seinen weiteren künstlerischen Weg nachhaltig beeinflussen.
16 Jahre nach Robert Häussers Tod und im 40. Jahr seines eigenen künstlerischen Schaffens kehrt Peter Schlör nun ins Häusser Haus zurück und präsentiert eine – von Architekt und Häusser-Haus – Eigentümer Sebastian Mandel kuratierte – Einzelausstellung, die sein analoges Frühwerk ausbreitet.
Schlörs Werk bewegt sich im Spannungsfeld von äußerer Wirklichkeit und subjektiver Wahrnehmung. Im Akt des Fotografierens verbindet er visuelle Wahrnehmung und innere Empfindung zu einer Transformation des Sichtbaren.
Die Arbeiten erschöpfen sich dabei nicht in der Abbildung des Vorgefundenen, sondern verdichten es zu eigenständigen, atmosphärisch geprägten Bildräumen. In ihnen treten äußere Erscheinung und innere Erfahrung in einen Dialog.
Ausstellungseröffnung: 19.11.2026
Ladenburger Str. 23, 68309 Mannheim